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„Darf ich was gucken“?

Damit das Kind nicht von Vornhinein völlig verblödet versuchen wir das „gucken“ – das passive vor der Glotze sitzen – so gut es irgend geht zu vermeiden. Unter der Woche wird gar kein Fernsehen geschaut – am Wochenende können wir darüber reden.

Wichtige Parameter sind dabei: das Kind schaut nichts, was man nicht schon einmal zusammen geschaut hat bzw was zu einer bekannten Serie gehört und somit bekannt ist. Es wird konkret verabredet und versprochen mit Handschlag und in die Augen sehen, was und wieviel davon geschaut wird.

Beispiel Verabredung „was gucken“: Zwei Folgen „Meine Freundin Conni“ – danach machst Du den Laptop zu und bringst ihn mir dann ganz vorsichtig und mit beiden Händen festhalten dabei.

So in der Art … wird keinerlei solche Verabredung getroffen findet man sich sehr schnell in der Situation noch eine Folge und noch eine Folge und noch eine Folge und nun aber wirklich nur noch eine einzige Folge starten zu müssen und schwubs hat das Kind nichts getan als den gesamten Vormittag / Nachmittag / Abend passiv auf der Couch zu liegen und das Gehirn gut durchgelüftet zu haben (da auf Durchzug geschaltet). Die Frage nach dem „was hast Du denn alles gesehen und was ist da passiert“ wird dabei nur selten beantwortet.

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Direkte konkrete Erpressung

Ob es darum geht die Schuhe anzuziehen (weil man dann doch einmal los müsste) oder das Zimmer aufzuräumen – im Alter von drei bis fünf funktioniert die direkte konkrete Erpressung sehr gut für die „kleinen Dinge“ zwischendurch.

Sicherlich begibt man sich in eine gewisse Abhängigkeitsbeziehung zu dem verwendeten Druckmittel, jedoch ist es so schön einfach einen Bonbon, einen Keks, einen Ball oder sonst etwas in die Luft zu halten und mittels „na siehst Du das? möchtest Du das?“ die Aufmerksamkeit den Kindes zu wecken um es dann direkt dazu zu nötigen den Schlafanzug anzuziehen, aufzuräumen, der verstreuten Sachen aufzusammeln oder sonst was für Kleinigkeiten umzusetzen, welche ohne dieses Druckmittel sicherlich eine längere Zeit der Erledigung in Anspruch genommen hätte (u.U. verbunden mit einem Wutanfall auf mindestens einer der beiden Seiten). Funktioniert in 87,3% aller Fälle.

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Mein Sohn macht immer alle Sandburgen / Türme kaputt – Was soll ich tun?

Dein Sohn ist 2 oder 3 Jahre alt und zerstört immer alle Türme und Sandburgen, die Du baust? Und Du weisst nicht, was Du tun sollst? – Flenn doch ne Runde Du Heulsuse – es ist Dein verdammter Job Türme und Burgen und was weiss ich noch alles zu bauen und er macht es dann halt kaputt .. und wenn Du keinen Bock mehr hast, dann hörst Du einfach damit auf und Ihr schaut Euch zusammen ein Buch an oder geht ein Eis essen.